Online-Workshop: Strategien zur Ansiedlung von Rechenzentren und Elektrolyseuren als Wärmequellen
am 20. August 2026, 10.00 bis 12.00 Uhr
Zum Projekt: Optimierte Nutzung dezentraler Abwärmepotenziale von Rechenzentren und Elektrolyseuren
Der Erfolg der Wärmewende entscheidet sich maßgeblich auf kommunaler Ebene. Doch wie gelingt es, neue Wärmequellen gezielt zu erschließen und strategisch in die kommunale Wärmeplanung zu integrieren? Dieser Workshop richtet sich an kommunale Akteure und vermittelt praxisnahe Ansätze für eine aktive Standortentwicklung mit Fokus auf Sektorenkopplung.
Im Mittelpunkt stehen Rechenzentren und Elektrolyseure als innovative Wärmequellen: Wie können Kommunen Abwärme aus Industrieprozessen und Rechenleistung als Koppelprodukt nutzen? Der Workshop zeigt, wie durch die Integration dieser Technologien in die Wärmeplanung neue Synergien entstehen. Dabei kann ein neuer Standort genauso eine Lösung sein wie eine lange Wärmeleitung. Auch eine Planung auf Ebene der Bundesländer könnte Perspektiven bieten. Wir diskutieren Erfahrungswerte und Praxisbeispiele, die aufzeigen, welche Faktoren über den Erfolg von Ansiedlungsprozessen entscheiden.
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Programm
10:00 | Begrüßung und kurze Einführung | Dr. Jens Clausen, Borderstep Institut
10:10 | Vortrag: Rolle eines Energieversorgers bei der erfolgreichen Ansiedelung von Rechenzentren in Kommunen | Leonie Giessing, E.ON
10:20 | Vortrag: Elektrolyse vor Ort: Welcher Aufstellungsort schafft Mehrwert für Kommune und Verteilnetz? | Dr. Erich Pick, Green Planet Energy
10:30 | Vortrag: Womit könnte eine Kommune einen Elektrolysebetreiber begeistern? | Dr. Péter Agoston, ENERTRAG
10:40 | Vortrag: Wie passt eine neue Wärmequelle in den Transformationsplan eines existierenden Wärmenetzes? | Dr. Heiko Huther, AGFW (angefragt)
10:50 | Fragen und Diskussion, Besprechung konkreter Praxisfälle
12:00 | Ende
Kontakt
Agentur für Erneuerbare Energien
Simon Stark
s.stark@unendlich-viel-energie.de


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