Multiplikator*innen-Austausch im Projekt Forum Synergiewende


Die Deutsche Umwelthilfe führt zusammen mit der Agentur für Erneuerbare Energien seit Januar 2023 das Projekt Forum Synergiewende durch. Dieses verfolgt das Ziel, die Sektorenkopplung auf kommunaler Ebene durch Vernetzung aller relevanter Akteur*innengruppen und Wissensvermittlung voranzubringen. Durch Sektorenkopplung werden die Sektoren Strom, Wärme, Mobilität und Industrie miteinander verknüpft und eine effiziente Dekarbonisierung ermöglicht.

Rahmenbedingungen

Pro Region (Nord, Ost, Süd, West, Stadtstaaten) findet ein digitaler Multiplikator*innen-Austausch statt. Der Austausch ist für zwei Stunden angesetzt und hat mindestens zehn Teilnehmer*innen.

Zeitlicher Überblick:

  • 23. Mai 2023: Region Nord (Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein)
  • 09. November 2023: Region Süd (Baden-Württemberg, Bayern) - Protokoll als PDF-Download
  • 23. April 2024, 10 bis 12 Uhr: Region West (Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Hessen, Saarland) mit Inputs von Praxisbeispielen und anschließende Diskussion
    • Energie-Kommune des Monats Dezember 2022: Offenbach an der Queich
    • Stadtwerke Schifferstadt: Kaltes Nahwärmenetz
    • Stadtwerke Herne: Klimaviertel in Herne
    • Süwag: QuartierKraftwerk 2.0 in Kriftel
    • Fraunhofer-Institut für Energiewirtschaft und Energiesystemtechnik (IEE): Einblicke in die erfolgreiche Umsetzung von Projekten
  • September 2024: Stadtstaaten (Bremen, Berlin, Hamburg)
  • April 2025: Region Ost (Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen, Brandenburg)

Zielgruppen

Der Austausch bringt regionale Akteur*innen zusammen, die bereits Erfahrungen mit der Umsetzung von Sektorkopplungsprojekten in den Bereichen Wärme, Strom, Mobilität und/oder Industrie (das können auch kleinteilige Projekte, z.B. die Errichtung eines Wärmespeichers sein) oder Expertise bei beispielsweise technischen oder rechtlichen Fragestellungen haben.

Der Multiplikator*innen-Austausch spricht folgende Zielgruppen an:

  • Kommunale Vertreter*innen, dazu zählen u.a.:
    • Klimaschutzmanager*innen
    • Politische Entscheider*innen
    • Vertreter*innen der Verwaltungspraxis
  • Vertreter*innen von Stadtwerken
  • Expert*innen im Bereich der Sektorenkopplung (z.B. Personen, die mit technischen oder rechtlichen Fragestellungen befasst sind)
  • Vertreter*innen von Energieagenturen
  • Vertreter*innen von Landesministerien
  • Vertreter*innen von zivilgesellschaftlichen Initiativen zum Thema Wärmewende

      Ziel

      Das Veranstaltungsformat verfolgt drei Ziele: den Wissensaufbau zur erfolgreichen Umsetzung von Sektorkopplungsprojekten, die Vernetzung regionaler Akteur*innen und bestenfalls die Optimierung zukünftiger Projekte durch die Reflexion bereits durchgeführter Projekte sowie die Verbesserung der behördlichen Abläufe. Wissen wird u.a. zu folgenden Unterfragen aufgebaut:

      • Wer startet die Initiative des Projektes?
      • Welche Hürden können bei der Umsetzung auftauchen (z.B. aufgrund des nötigen strukturübergreifenden Denkens)?
      • Soziale Faktoren: Wie kann erfolgreiche Bürger*innenbeteiligung aussehen?
      • Welche Finanzierungsmöglichkeiten bestehen für die Projekte?
      • Welche Akteur*innen-Strukturen können die Umsetzung begünstigen?
      • Welche Auswirkungen haben die Projekte auf die weitere kommunale Entwicklung (mögliche Folgeprojekte, Strahlkraft innerhalb und außerhalb der Kommune)?
      • Wie wirkte sich die Projektumsetzung auf die Einstellung der Mitarbeitenden gegenüber Klimaschutzthemen aus?
      • Welcher positive Nutzen kann für die Kommune aus dem Projekt resultieren (z.B. unter Umwelt-/Klimaaspekten, finanzieller Natur oder durch Bürger*innenbeteiligung)?

      Nutzen für die Teilnehmenden

      Die Teilnehmenden profitieren von dem Format auf verschiedenen Ebenen:

      • Zusendung des Protokolls mit zentralen Ergebnissen
      • Nachgelagerte Zusendung von Handlungsempfehlungen zur Durchführung von Sektorenkopplungsprojekten
      • Generierung von Wissen und Ideen für zukünftige Projekte
      • Vernetzung mit wichtigen Kontakten
      • Öffentlichkeitswirksame Kommunikation: Möglichkeit, Projekte als Praxisbeispiel auf dem regionalen Workshop ein halbes Jahr später vorzustellen
      • Optional: Angebot, relevante Inhalte gebündelt über das Projekt an Landesvertreter*innen zu kommunizieren

      Anmeldungen für den Austausch in der Region West sind bis zum 19. April 2024 möglich.

      Kontakt:
      Chrissy Lind
      Deutsche Umwelthilfe e. V. 
      Referentin Energie & Klimaschutz
      Tel.: 030 2400 8679 68
      lind@duh.de

      Finden Sie hier eine Praxisbeispiel-Präsentation der Region Heide zum Download: