Online Workshop - Kommunale Resilienz stärken: Gute Beispiele nutzen, Zukunft gestalten

am 27.08.2026 von 15.00 bis 17.00 Uhr via Zoom

Foto: Ahmet Kurt/unsplash/KI-bearbeitetKommunen stehen im Zentrum der Energiewende. Gleichzeitig nehmen die Anforderungen an eine sichere, bezahlbare und klimaresiliente Energieversorgung zu: Extremwetterereignisse, steigende Energiekosten, Fragen der Versorgungssicherheit sowie begrenzte personelle und finanzielle Ressourcen stellen Städte und Gemeinden vor große Herausforderungen.

Mit dem Projekt PeerConnect schaffen wir einen Raum für den Austausch zwischen Kommunen, Expert*innen sowie weiteren Akteuren der Energiewende. Ziel ist es, Erfahrungen sichtbar zu machen, voneinander zu lernen und gemeinsam Strategien für mehr kommunale Resilienz zu entwickeln.

Im zweiten Teil der dreiteiligen Workshopreihe rücken wir das in den Fokus, was bereits funktioniert:

Welche Maßnahmen stärken die Resilienz von Kommunen?


Geplanter Ablauf

  • Methodik für resiliente Regionen – Impuls von Vivien Franck, ICLEI - Local Governments for Sustainability, aus dem Projekt Pathways2Resilience: Wie können europäische Regionen ihre Klimaresilienz durch einen strukturierten Transformationsprozess stärken – von der Ausgangsanalyse über Anpassungsstrategien bis zur Umsetzung, mit Fokus auf Kapazitätsaufbau und Peer-to-Peer-Lernen?

  • Praxisbeispiel aus dem Ahrtal – Impuls von Dominik Neswadba, Geschäftsführer der Ahrtal-Werke GmbH: Anhand des Wiederaufbaus nach der Flutkatastrophe 2021 zeigt er, wie ein kommunaler Energieversorger Strom-, Gas- und Fernwärmeversorgung unter Extrembedingungen wiederherstellen konnte und welche Lehren sich daraus für die Resilienz kommunaler Energieinfrastruktur ziehen lassen.

  • Instrumente und Prozesse aus deutschen Modellvorhaben – Impuls von Sebastian Schulz vom Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR): Welche Strukturen und Prozesse zur Risikovorsorge wurden in den Modellvorhaben konkret erprobt, mit besonderem Blick auf Klimaanpassung und Energieversorgung?

  • Praxisbeispiel aus der Ukraine – Impuls von Erika Tšerkašina vom Stockholm Environment Institute (SEI) Tallin: Am Beispiel des Projekts UA-GRIDEX zeigt sie, wie Energiemodellierung und Fördermittel-Mapping für eine kommunale Wasserstation konkret zu mehr Resilienz beitragen können.

  • Paneldiskussion


Wir möchten mit Ihnen herausarbeiten, welche Erfolgsfaktoren sich über nationale und kommunale Kontexte hinweg übertragen lassen, und gemeinsam diskutieren, wie ein solcher Transfer in der Praxis gelingen kann.


Kontakt: 

Christin Weber
c.weber@unendlich-viel-energie.de 

Natalie Brehme
n.brehme@unendlich-viel-energie.de