Bundesrat gibt klare Empfehlungen in Richtung Bundestag: Biokraftstoffe sind Teil der Lösung
Berlin, 02. Februar 2026. Das Plenum des Bundesrates hat zum Zweiten Gesetz zur Weiterentwicklung der THG-Quote mehrere wichtige Entscheidungen getroffen und Biokraftstoffe als wesentlichen Baustein des Klimaschutzes herausgestellt. „Zentral ist die Erhöhung der THG-Quote im Jahr 2027 auf 17,5 Prozent. Das vermeidet erneute Marktverwerfungen, belebt stattdessen die Nachfrage nach Biokraftstoffen und ermöglicht wieder Investitionen in Erneuerbare Energien im Straßenverkehr“, sagt Elmar Baumann, Geschäftsführer beim Verband der Deutschen Biokraftstoffindustrie.
Die Betrugsbekämpfung sieht der Bundesrat als dringlich an und schlägt vor, behördliche Kontrollen von Biokraftstoffproduzenten bereits 2026 verpflichtend einzuführen. Im Gesetzentwurf sind diese Kontrollen erst ab 2027 vorgesehen. Dem Wegfall der Doppelanrechnung auf fortschrittliche Biokraftstoffe bereits ab 2026 hat der Bundesrat, wie im Gesetzesentwurf vorgesehen, zugestimmt. Der VDB begrüßt beide Bundesratsentscheidungen ausdrücklich.
Das zweite Gesetz zur Weiterentwicklung der THG-Quote wird Ende Februar in erster Lesung im Bundestag beraten. „Entscheidend ist Klarheit durch einen schnellen Beschluss der gesetzlichen Änderungen bei der THG-Quote. Biokraftstoffe sind dabei unverzichtbar für die Senkung der Treibhausgasemissionen im Straßenverkehr“, so Elmar Baumann. „Die von Bundesregierung und Bundesrat vorgesehene Verschärfung von Zertifizierung und Kontrollen nutzt gerade den deutschen Biokraftstoffproduzenten.“
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Ines Grunow
Verband der Deutschen Biokraftstoffindustrie e.V.
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