Elektromobilität und Nachhaltigkeit von Batterien (Grafikdossier)
Viele Fahrzeuge mit Direktantrieb (z. B. Züge mit Anbindung an Oberleitungen oder Stromschienen) und Batterien (z. B. E-Bikes) sind schon etabliert. Andere sind noch in früheren Stadien der technischen oder marktlichen Entwicklung. So haben Elektroautos (BEV) im Jahr 2022 einen Anteil von knapp 18 Prozent an den Pkw-Neuzulassungen in Deutschland erreicht. Züge mit Batterie- oder Wasserstoffantrieb fahren bislang nur in Pilotprojekten, von einer Etablierung im Markt kann noch nicht die Rede sein. Linienbusse fahren in manchen Städten ähnlich wie Straßenbahnen mit Oberleitung. Batterieelektrisch angetriebene Linienbusse findet man in Deutschland in größerer Zahl zum Beispiel in Berlin oder Hamburg. In Berlin soll die gesamte Busflotte bis 2030 auf Elektroantrieb umgestellt werden. Kleinere Ausflugsboote gibt es bereits seit einigen Jahren mit Solar- und Batterieantrieb. Bei größeren Schiffen und Fähren ist der Elektroantrieb hingegen noch selten. Für den Güterverkehr per Lkw gibt es Pilotprojekte mit Oberleitungen auf Autobahnabschnitten und Pufferbatterien in den Fahrzeugen, auch erste Wasserstoff-Lkw sind auf der Straße. Kleinere Lieferfahrzeuge fahren in zunehmendem Maße elektrisch.
Eine effiziente Kopplung der Sektoren Strom und Verkehr sorgt für den Ausgleich von Energieerzeugung und -verbrauch. Batterien werden bevorzugt dann geladen, wenn genug Strom aus Wind und Sonne zur Verfügung steht. Stromanwendungen im Verkehr sind wichtig, um von fossilem Öl auf Erneuerbare Energien umzusteigen.
Die Elektromobilität ist ein wichtiger Baustein der Energiewende im Verkehr. Fahrzeugbatterien lassen mit der Zeit jedoch in ihrer Leistung nach und sind dann für den Antrieb im Verkehr nicht mehr geeignet. Damit Batterien und ihre wertvollen Rohstoffe trotzdem möglichst lange im Energiesystem bleiben, können sie ein zweites Leben als stationärer Stromspeicher führen, bevor sie am Ende ihrer Einsatzfähigkeit recycelt werden. Das ist ein wichtiger Schritt Richtung Kreislaufwirtschaft.
Die Nutzung der Grafiken ist kostenlos, da sie im Rahmen des Projekts Fluxlicon erstellt wurden. 
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