Neues Joint Venture HandelGrün: Ökostrom-Allianz startet fossilfreie Direktvermarktung
Hamburg/Düsseldorf, 22. Januar 2026. Die vier führenden unabhängigen Ökostromanbieter aus Deutschland und Österreich – Elektrizitätswerke Schönau, Green Planet Energy, naturstrom und oekostrom AG – haben gemeinsam die HandelGrün GmbH & Co. KG gegründet. Mit dem neuen Ökostrom-Direkt- und Flexibilitätsvermarkter bündeln die Gesellschafterinnen ihre Kompetenzen und erschließen neue Geschäftsfelder. Jede Gesellschafterin ist zu 25 Prozent am Unternehmen beteiligt.HandelGrün vermarktet ausschließlich Ökostrom – strikt ohne Verbindungen zur Fossilindustrie. Mittelfristig soll das Joint Venture mit Sitz in Hamburg neben der etablierten Direktvermarktung von Windparks, größeren Solar- oder Biomasseanlagen auch die Vermarktung von Photovoltaik-Kleinanlagen und haushaltsnahen Flexibilitäten wie etwa Batteriespeichern übernehmen.
„Bei HandelGrün bleibt alles rein erneuerbar: Wir halten fossile Einflüsse fern, lassen Erlöse im Öko-Sektor und garantieren echte Unabhängigkeit – anders als bei Anbietern mit gemischten Portfolios, wo grüne Einnahmen oft in fossile Projekte fließen. So stärken wir die Wettbewerbsfähigkeit der Erneuerbaren und treiben die Dekarbonisierung ohne Abstriche voran“, sagt HandelGrün-Geschäftsführer Dr. Björn Sossong. Direktvermarktung integriert Erneuerbare unmittelbar in den Strommarkt und optimiert Erlöse durch Kurz- und Langfristhandel.
Das Joint Venture hat am 1. Januar 2026 den Betrieb aufgenommen. Erster angestrebter Meilenstein ist der Start der Ökostrom-Direktvermarktung ab dem dritten Quartal 2026. Im ersten Schritt übernimmt HandelGrün hierfür die Vermarktung von Anlagen der vier Gesellschafterinnen mit einem Volumen von zunächst 400 MW. Die Vermarktung von Anlagen externer Betreiber sowie die systemdienliche Vermarktung von Flexibilitäten folgen im nächsten Schritt.
HandelGrün richtet sich an Anlagenbetreiber jeder Größe und übernimmt das gesamte Spektrum der Direktvermarktung: präzise Prognosen und Handelsoptimierung, die Vermarktung nach Marktprämienmodell ebenso wie individuelle Power Purchase Agreements (PPAs) inklusive Herkunftsnachweisen sowie die zuverlässige Absicherung gegen Ausgleichsenergierisiken.
„Der Handel von Flexibilitäten und deren Optimierung sollen zukünftig fester Teil von HandelGrün werden. Dieser für die Energiewende essenzielle Baustein ermöglicht eine bessere Integration der Erneuerbaren und hebt damit auch wirtschaftliche Potenziale für Anlagenbetreiber“, betont Dr. Maximilian Kloess, ebenfalls Geschäftsführer von HandelGrün.
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Dr. Tim Loppe
Pressesprecher / Leiter Medien & Politik
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