ENERCON installiert Prototyp der E-160 EP5

ENERCON_logo_400x300Aurich / Wieringermeer, 23. Juli 2020 – ENERCON hat die Installation des Prototyps der E-160 EP5 abgeschlossen. Die erste Anlage der neuen Schwachwindvariante der EP5-Plattform wurde im Windenergie-Testfeld Wieringermeer in den Niederlanden errichtet. Nach Installation der ersten E-138 EP3 E2 Ende März in Janneby / Schleswig-Holstein ist dies bereits das zweite Prototyp-Projekt, das ENERCON erfolgreich unter erschwerten Corona-Bedingungen realisiert hat.

Die E-160 EP5 ist ENERCONs neues Topmodell mit dem größten Rotordurchmesser im Produktportfolio. Die Nennleistung beträgt 4,6 MW. An Standorten mit Windgeschwindigkeiten von 7,5 m/s in Nabenhöhe im Jahresmittel wird der Anlagentyp Energieerträge von mehr als 19.615 Megawattstunden (MWh) pro Jahr erzeugen. Der Prototyp am Standort Wieringermeer wurde auf einem modularen Stahlturm (Modular Steel Tower, MST) mit 120 Meter Nabenhöhe errichtet.

Die E-160 EP5 ist ein wichtiger Eckpfeiler der neuen Produkt- und Marktstrategie, mit der sich ENERCON noch stärker als bisher im internationalen Geschäft betätigen will. Ein Großteil der geplanten sowie in Verhandlungen befindlichen Projekte weltweit basiert auf dieser neuen Turbine. Sie komplettiert ENERCONs EP5-Plattform, zu der auch die E-147 EP5 für Standorte mit mittlerer Windgeschwindigkeit sowie die E-136 EP5 für Starkwindstandorte gehören.

Eine weitere Evolutionsstufe des neuen Anlagentyps ist mit der E-160 EP5 E2 bereits in der Entwicklung. Sie kennzeichnet eine deutliche Performance-Steigerung gegenüber der E1: Ihre Nennleistung erhöht sich auf 5,5 MW, entsprechend steigt der Jahresenergieertrag bei gleichen Standortbedingungen auf mehr als 21.534 MWh. „In unserer Produktstrategie konkretisiert sich unser Streben nach optimalen ,Cost of Energy‘-Werten“, sagt ENERCON CTO Jörg Scholle. „Die E2 ist unsere nächste gute Antwort auf die weiter steigenden CoE-Anforderungen unserer Kunden. Insbesondere in stark kostengetriebenen Märkten erwarten wir eine große Nachfrage.“ Die Installation des E2-Prototyps ist für Ende 2020 vorgesehen.

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